Insgesamt spielen bei der SGH St. Ingbert zurzeit acht Jugendteams erfolgreich Handball.

Sowohl A-, B- als auch C-Jugend – letztere erreichte die Tabellenführung – haben den Sprung in die Jugend-Saarlandliga geschafft. Die A-Jugend hatte dabei die schwierigste Hürde zu bewältigen, weil sie in kürzester Zeit sechs Qualifikationsspiele auf dem Programm hatte. Unsere D-Jugend ist Tabellenzweiter geworden und spielt in der kommenden Runde in der Saarlandliga. Damit agieren alle Teams, von der A- bis zur D-Jugend, in der höchsten saarländischen Klasse.

Grundlage für die erfolgreiche Jugendarbeit ist der verstärkte Einsatz von qualifizierten Trainern mit B-Schein, die nach dem Jugendkonzept des Deutschen Handballbundes einheitlich arbeiten. Höchste Priorität hat dabei die handballtechnische Ausbildung; dazu gehören handballtechnische Fertigkeiten und athletische Grundlagen. Wir legen Wert darauf, dass jeder einzelne Jugendliche, jedes Kind, individuell gefördert wird. Diesen Fortschritt haben wir uns zum Ziel gesetzt.

Mirko Schwarz (Trainer erste Herrenmannschaft und A-Jugend) und Florian Wendel (Trainer B-Jugend und Physiotherapeut der ersten Herrenmannschaft) engagieren sich in der Jugendarbeit, übernehmen die Koordination und fördern insbesondere durch regelmäßige Trainersitzungen die Kommunikation unter den Jugendtrainern. In allen Jugendteams findet ein übergreifendes Training statt, das heißt, nach dem gleichen Konzept wie auch die aktiven Mannschaften, insbesondere, was die A- und B-Jugend betrifft.

So war es beispielsweise in der letzten Saison möglich, B-Jugendspieler Michael Bauer nahtlos in die erste Herrenmannschaft erfolgreich einzubinden. Diese Entwicklung und Fortschreibung eines einheitlichen Ausbildungskonzeptes verfolgt die Zielperspektive erste Mannschaft, denn wir wollen unsere Eigengewächse einbinden. Damit soll die Perspektive „erste Mannschaft“ in den Fokus genommen werden.

Ein weiterer Anreiz für die Heranwachsenden wird dadurch geboten, dass sie in der nächsthöheren Mannschaft mittrainieren können. Betont werden muss darüber hinaus, dass alle Spieler der ersten Mannschaft für je ein Jugendteam eine Patenschaft übernommen haben, sie stehen neben dem Trainer dem jugendlichen Spieler mit Rat und Tat zur Seite. Damit ist auch der Kontakt zu der ersten Mannschaft gewährleistet, wo die sich D- und E-Jugendlichen als fleißige Trommler oder Wischer betätigen, die älteren Heranwachsenden die Spiele besuchen und die Aktiven anfeuern.

Nicht nur handballtechnisch wird bei der SGH sehr viel Wert auf eine attraktive Ausbildung gelegt, auch soziale Aspekte spielen eine nicht unbedeutende Rolle. Die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und des Mannschaftsgeistes sind uns wichtig. Charaktereigenschaften wie Solidarität, Toleranz und Loyalität sollen gefördert werden, ebenso Respekt und Fairness; das sind Eigenschaften, die auch für das Erwachsenwerden wichtig sind.

Ein Jugendlicher kann bei der SGH erfahren, dass er dazu gehört, dass er Kameraden hat. Ebenso soll der Spaß nicht aus den Augen verloren werden. Ein gemeinsamer Besuch im Schwimmbad oder eine Wanderung könnten dazu beitragen. Wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir möchten sie einbinden, wo sie bereit sind, sich einzubringen.

Erstmals in diesem Jahr haben wir einen Saisonabschluss für alle Teams veranstaltet. An der Schopphübelhütte trafen sich Spieler, Eltern, Trainer, Helfer, alte Herren und der Vorstand des Vereins zum Grillen und zum kommunikativen Austausch. Ein weiterer Baustein zum Motto des Vereins „Wir ziehen gemeinsam an einem Strang“ wird die Weihnachtsfeier sein. Dass wir diejenigen nicht vergessen, die viel für den Verein und die Jugend getan haben, zeigt jedes Jahr die Veranstaltung des „Fritz-Luck-Cup“ – dieses Jahr am 25. August für die A-Jugend.